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Wir sind vorbei

Die letzten Aperol-Soda sind ausgeschenkt, alle Werke wieder von den Wänden; jetzt haben wir uns erstmal eine Ruhephase verordnet, bevor es an die Dokumentation und Abrechnung geht. Wir blicken zurück auf acht intensive Tage in Kreuzberg und Wedding, auf eine erlesene Gästeschar bei der Ausstellung und auf eine immense Zusammenarbeit aller beteiligten Gruppen. Wir sagen: danke, und werden an dieser Stelle über das weitere Vorgehen berichten.

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Einladung zur Ausstellung

Am 27. März 2010 um 14:30 Uhr lädt das Seminar „Politik ist eine Kunst“ zu seiner Ausstellung in das „betahaus“ (Prinzessinnenstraße 19-20, Kreuzberg). Das studentische Projekt will das an der allgemeinen Politikverdrossenheit leidende  Berlin künstlerisch wiederbeleben. Gefördert wird das Seminar unter anderem vom Theodor-Heuss-Kolleg, einem Programm der Robert Bosch Stiftung und des MitOst e.V. sowie der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin.

PieK kann gehen…

…jetzt probieren wir mal die ersten Sprünge.

Schopenhauer sagt: Die Kunst ist da, um das Problem des Daseins zu lösen.

Ein Problem des Daseins ist zum Beispiel der Appetit.

Nietzsche sagt: Es existiert ein Hoheitsrecht des Schaffenden.

Beuys sagt: Ich fange erst an zu arbeiten, wenn das bei mir unvermeidlich ist.

Was ist das betahaus?

Vielleicht hat sich der ein oder andere Leser schon gefragt, was eigentlich dieses «Betahaus» ist, wo das Seminar unter anderem stattfindet. Dafür wurde jetzt eine Verlinkung eingerichtet und an dieser Stelle erzählen wir noch ein bisschen darüber. Laut Webseite ist das betahaus ein Arbeitsort für jene, die freischaffend und vor allem in kreativen Berufen tätig sind. Diese «Wissensarbeiter» haben andere Anforderungen an ihren Arbeitsplatz, sie benötigen Infrastruktur, wollen aber nicht an feste Bürozeiten gebunden sein. Das Betahaus bietet ihnen diese Kombination: Auf rund 1000 qm arbeiten nun etwa 100 Freiberufler, sie gehen ihrer eigenen Arbeit nach, sind aber dennoch zusammen – «co-working». Dieses «Pooling», wie wir es mal nennen wollen, ist die Innovation, für die das betahaus seit Janur 2009 steht: Es bietet jedem Mieter die nötige Privatsphäre, ist gleichzeitig aber auch eine virtuelle wie reale Plattform, auf der man sich begegnen kann. Zusätzlich gibt es im Erdgeschoss ein gemütliches Café, dort werden wir auch unser Seminar abhalten. Ausserdem finden im betahaus des öfteren Veranstaltungen statt wie Konzerte, Ausstellungen und Parties.

betahaus oben So sieht co-working in Kreuzberg aus. Man mietet einen Arbeitsplatz zu unterschiedlichen Konditionen und bekommt dafür Zugang zu leistungsstarkem Internet, Meetingräumen, einem Schliessfach und einem Briefkasten.

betahaus café

Und so sieht es im café im Ergeschoss aus. Der Raum ist trotz der Fabrikatmosphäre sehr warm und wohnlich. (beide Photos © Daniel Seiffert)